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![]() Weißwürste werden nicht gekocht! Denn wird die Wurst zu heiß, fährt sie aus der Haut, d.h. sie platzt… Und schon gar nicht werden sie gebraten! Stattdessen bringt man Wasser in einem Topf zum Kochen, salzt das Wasser (ich sag nur osmotische Dehydratationsprävention), nimmt den Topf vom Herd, legt die Weißwürste hinein und lässt sie 10 Minuten garziehen. Anschließend sollte man die Weißwürste mit dem heißen Wasser in eine Terrine füllen und sofort servieren. Denn die Würste kühlen schnell ab, verlieren beim Abkühlen an Geschmack und lassen sich nicht mehr gut aus der Pelle lösen. Zu Weißwürsten gehört auf jeden Fall süßer Senf, eine frische Brezen und ein kühles Weißbier. Der Brauch, dass die Weißwurst das 12-Uhr-Läuten nicht mehr hören darf, entstammt aus Zeiten, als es noch keine Kühlschränke gab und die Wurst noch ungebrüht gelagert wurde. Heute darf sie gar nicht mehr frisch verkauft werden. Weißwürste sind zwar das ideale Zweite Frühstück (weil ein prima Vorwand für das erste Weißbier um 11 Uhr), sie schmecken aber auch noch spät am Abend, wie wagemutige Selbstversuche zeigten. Manche behaupten, Weißwürste esse man immer paarweise. Andere behaupten hingegen, man esse grundsätzlich nur eine ungerade Anzahl. Versteh einer die Bayern … Es gibt mehrere Methoden, die Weißwurst richtig zu essen:
Und Lebensmüde essen sie mit einem Biss – man erstickt dann halt leicht daran … |